Mittwoch, 16. Juli 2014

Immer etwas Neues wagen!


Wir werden in eine Welt geboren, in der wir vom ersten Tag an mit vielen Veränderungen leben müssen. Wir sind umgeben von immer wieder neuen Empfindungen, Geräuschen, Gerüchen, Geschmäckern, Anblicken. Alles ist unbekannt. Großartig daran ist, dass die meisten von uns diesen Reichtum an neuen Erfahrungen im Leben als etwas ganz Natürliches betrachten. Das geschieht fast automatisch. Wir lernen, Dinge zu erkennen und herauszufinden, was uns am meisten Spaß macht und das zu verstehen, was wir hören und sehen. In unserem ersten Lebensjahr nehmen wir Veränderungen ganz einfach als Teil des Lebens an. Die Fähigkeit zu lernen ist uns allen angeboren.
Mit den Jahren entwickeln wir Verhaltensmuster, die vorhersehbar werden und definieren, wie wir bestimmte Dinge tun. Das süße, entdeckungsfreudige und wissbegierige Kind, das wir einmal waren, läuft dann irgendwann Gefahr, im Alltag gefangen zu werden, Veränderungen abzulehnen oder sogar Angst davor zu entwickeln.
Der Freude an der Veränderung, das Ausprobieren neuer Aktivitäten sowie neue Erfahrungen sind ein Leben lang gut für uns. Je älter wir werden, desto wichtiger wird das.
Wenn wir  Zeit mit etwas verbringen, was wir noch nie zuvor getan haben, tun sich oft ganz neue Möglichkeiten auf. Wir werden uns befreit, verjüngt und insgesamt besser fühlen.
Das kann etwas ganz Einfaches sein. So muss es nicht Bungee-Jumping oder Fallschirmspringen  sein.  Ein anderer Weg zur Arbeit z.B.  oder in einen Bus steigen, der in eine unbekannte Gegend unserer Stadt fährt, könnte neue Welten eröffnen. Es gibt so vieles:
·      Im Lieblings-Restaurant mal ein ganz ausgefallenes Gericht testen.
·      Öfters ins Kino gehen
·      Ausstellungen besuchen
·      Neue Musik hören
·      Vorträge über ganz neue Themen besuchen
·      Eine neue Sportart treiben
Wichtig ist, dass es gut tut und Spaß macht.
Unser Leben heute kann extrem hektisch sein. Wenn man sich 15 Minuten „Ich-Zeit“ nimmt, sich an einen ruhigen Ort setzt, entspannt und nachdenkt, kann das bereits eine ganz neue Erfahrung darstellen!
Auch neue Menschen bringen frischen Wind in unser Leben. Im Informationszeitalter eröffnet sich uns mithilfe weniger Mausklicks eine Fülle an Möglichkeiten und Informationen zu Aktivitäten ganz in unserer Nähe. Es ist eine Gelegenheit, einfach mal etwas auszuprobieren! Oft erwirbt man neue Fähigkeiten und lernt neue Freunde kennen. Und über diese  Erfahrungen kann man dann später sprechen und vielleicht bloggen.  Und wenn wir unsere Freunde auf dem Laufenden halten über das, was wir tun, und Ihnen neue Freunde vorstellen, bringt das neuen Schwung in unser Sozialleben.
Etwas Neues auszuprobieren, zu lernen und Spaß daran zu haben, kann auf andere ansteckend wirken. Ein positives Feedback lässt bestimmt nicht auf sich warte 
Quelle: paperblog.com (http://bit.ly/1l3uysC)

Sonntag, 13. Juli 2014

Ist Sitzen das neue Rauchen?


Der Mensch verbringt täglich im Durchschnitt 8,9 Stunden im Sitzen. Wenn wir dazu noch 7 Stunden Schlaf zählen, wird ohne komplizierte Berechnungen schnell offensichtlich, dass die meisten von uns höchstens ein Drittel des Tages auf den Beinen sind.Das ist sehr abträglich für unsere Gesundheit. Die Weltgesundheitsorganisation WHO prangert Bewegungsarmut mittlerweile sogar als ein ähnlich ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko wie Rauchen für unsere moderne Gesellschaft an.Zu lange körperliche Inaktivität kann unserer Gesundheit erheblichen Schaden zufügen. Die Folgen reichen von Übergewicht über Herzkrankheiten bis hin zu Diabetes, um nur einige aufzuzählen. Regelmäßige Bewegung hingegen wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus und kann diese Risiken mindern.


Im Stehen lebt sich´s gesünder! 
Ärzte empfehlen pro Woche rund 150 Minuten moderate körperliche Betätigung idealerweise  30 Minuten an jeweils fünf Tagen pro Woche. Bestens geeignet sind Aktivitäten, die unseren Kreislauf in Schwung bringen und unsere Atemfrequenz erhöhen. So sollte man z. B. wenn immer möglich viel Gehen, Laufen und Fahrradfahren. Allein dadurch kommen wir in den Genuss der Hauptvorteile, die eine regelmäßige sportliche Betätigung bietet. Dies schützt uns allerdings trotzdem nicht vor den Gefahren, die von einem Tagesablauf ausgehen, den wir zum Großteil sitzend verbringen.

Was passiert bei zu langem Sitzen? 
Zu langes Sitzen verlangsamt unseren Stoffwechsel und verändert die Art und Weise, wie Enzyme unsere Fettreserven abbauen. Gleichzeitig erhöhen sich unsere Blutzuckerwerte und unser Blutdruck. Nach und nach kann das unsere Arterien innerlich schädigen und das Risiko erhöhen, dass wir an Diabetes oder Herzproblemen erkranken oder sogar einen Schlaganfall erleiden.

Kleine, regelmäßige Bewegungseinheiten – dazu gehören auch schon ganz einfache Aktivitäten wie Stehen und alltägliche Bewegungsabläufe – reichen aus, um diese erhöhten Werte wieder auf den Normalwert zu senken. Denn in der Summe können sie tatsächlich einen Unterschied bewirken. Wissenschaftlichen Studien zufolge könnten 30 Minuten moderaten Sports, der aus Aktivitäten von jeweils zwei bis drei Minuten besteht, tatsächlich genauso effektiv sein wie eine durchgehende Bewegungseinheit von 30 Minuten.

Wer viel auf den Beinen ist, kann außerdem Rückenproblemen vorbeugen oder diese lindern. Denn sie sind oft eine Folge der vielen Stunden, die wir im Sitzen verbringen, gerade wenn wir dabei nicht auf eine gute Haltung achten.

Wer die Zeit im Sitzen ganz bewusst reduziert, kann sein Risiko vieler ernster Krankheiten erheblich senken. Als Anregung haben wir für Sie einige einfach umzusetzende Aktivitäten zusammengestellt:

Stehen: Wer steht statt sitzt verbrennt 50 Kalorien mehr pro Stunde. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Stehschreibtische immer beliebter werden. Drei Stunden Stehen am Tag,  fünf Tage in der Woche – das macht 750 Kalorien. In zwölf Monaten verbrennen Sie 39,000 Kalorien zusätzlich – in Fett umgerechnet sind das fast vier Kilo. Das entspricht dem Kalorienverbrauch von zehn Marathons im Jahr!

Zu Fuß zur Arbeit: An warmen Tagen macht es sicherlich Sinn, den Weg zur Arbeit als Spazierganz zurücklegen? Wenn der Weg zu Fuß tatsächlich zu weit ist, gibt es immer noch die Möglichkeit, ein oder zwei Haltestellen früher auszusteigen und sich so ein bisschen die Beine zu vertreten. An sonnigen Tagen nutzt unser Körper diese Zeit in Freien außerdem, um seine Vitamin-D Reserven wieder aufzufüllen.

Treppensteigen:  Wann immer es sich anbietet, sollte man die Treppe statt den Aufzug benutzen. Schon dadurch gönnen wir  unserem Körper über den ganzen Tag verteilt viele kleine aber effektive Bewegungseinheiten.

Eine aktive Mittagspause: Oft lassen wir uns dazu verleiten, zum Essen am Schreibtisch sitzen zu bleiben, statt sich in der Mittagspause die Beine zu vertreten? Es gibt  Studien, die besagen, dass über die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung ihren Tag körperlich völlig inaktiv, ohne jeden Orts- oder Haltungswechsel verbringt! Ein kurzer, flotter Spaziergang während der Mittagspause bringt den Organismus in Schwung und erhöht nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz die Konzentration.

Standhaft bleiben! 
Das wichtigste dabei ist, diese aktiven Momente nicht als „Sport“ zu betrachten. Es geht vielmehr darum, ganz bewusst eine „Sitzpause“ einzulegen. Allein dadurch, dass wir uns diese Pause vom Sitzen gönnen, tun wir schon etwas für unser Wohlbefinden.
                                         Quelle: healthdigeZt.com



Sonntag, 29. Juni 2014

Lebensphasen im 7er-Rhythmus


Wie alles Leben in der Natur unterliegt auch unser menschliches Leben einem deutlichen Rhythmus. Ein magischer 7-Jahres-Rhythmus mit Schwerpunkten in den Lebensbereichen Vitalität und Grundbedürfnisse, Gefühle und Beziehung, Selbstentfaltung, Herzensliebe, Ausdruck und Kommunikation, Vision und  höhere Bewusstheit - Verbindung zum Kosmos wird durchlebt.

Mit dem 49. Lebensjahr jedoch beginnt eine Periode höchst spannender Umbrüche und grundlegender Veränderungen. Je bewusster wir uns darauf einstellen, desto mehr entsteht die Zunahme an innerer Zufriedenheit wie eine Belohnung für das Eintreten in reifere Jahre.    

7 x 7 = 49 - das ist der Weg der aufsteigenden Lebensenergie durch die 7 Chakren, das sind die feinstofflichen Energiewirbel im menschlichen Energiefeld im Umkreis des sichtbaren Körpers. Nun, mit 49 Jahren, ist der erste Durchlauf vollendet – das bedeutet eine erste Krönung, denn die Lebensenergie ist im sogenannten Kronenchakra auf dem Scheitel angekommen. Eine Gesamtschau des bisher Erreichten wird von den 49-Jährigen oft ganz von selbst intuitiv vorgenommen.  Es kann auch vorkommen, dass sich innere Bilder zeigen, die in Träumen oder Wachträumen, die Höhepunkte des Lebens vor Augen führen, um eine Art Bilanz zu ziehen. Die Übergänge, die nun anstehen, geschehen fließend.

Aber langsam dreht sich die Lebensenergie wieder in Richtung 1. Chakra (Basischakra) -  für den 2. Durchlauf durch die 7 Chakren. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie plötzlich Lust bekommen, nochmals von vorn anzufangen. Die Thematik des 1. Chakras hat mit den Basics, den vitalen Bedürfnissen unseres Körpers, zu tun, Die Fragen, wie will ich weiterhin meine Existenz hier auf dieser Erde gestalten, wovon und wie kann ich leben drängen sich auf. Diese 7er-Jahresperiode mit existentiell fordernder Grundenergie entfacht auch die Neubelebung der sexuellen Energie und hält bis zum 57. Lebensjahr an.

Während des  nächsten 7-er Lebenszyklus, mit Aufstieg der Lebensenergie ins 2. Chakra, gewinnen das Erleben der Gefühle, die Kreativität und ein Zuwachs an Lebensfreude in Beziehungen zu anderen Menschen an Bedeutung. Die gute Nachricht: Der zweite Frühling geht weiter in den Jahren von 57 bis 64!  

Die nachfolgende 7er-Periode sind starke, selbstbestimmte, den persönlichen Höhepunkt an Reife anzeigende Jahre. Wenn die Lebensenergie das 3. Chakra, den Solarplexus, im Alter vom 65 – 72 Jahren  durchflutet darf die Ernte eingebracht werden. Es kommt jetzt noch mehr als sonst auf die Blickrichtung an - sprich statt nur auf die abgeernteten Felder zu schauen, die vollen Scheunen zu sehen und die Schätze des Lebens einzusammeln. 





Gastbeitrag
Heilpraktikerin Ursula I. Mohr 
Föhrenweg 47
D-92318 Neumarkt
Telefon:+49 9181 511978
und 
Thalkirchner Str. 204
D-81371 München



 

Dienstag, 17. Juni 2014

Endlich Lady – bunt, fröhlich und weise muss es sein!


 „Älter werden muss nicht beige sein“ - ein Titel, der sehr viel Weisheit transportiert. Das Buch ist die wache und humorvolle Betrachtung eines Lebensabschnitts, den jede/r einmal durchmacht. Die Autorin, Elke Krüsmann,  schildert ihn aus vielen Perspektiven, lässt den Leser oft laut auflachen, aber auch ins Grübeln übers eigene Verhalten (beim Altern) verfallen.


Elke Krüsmann arbeitet seit vielen Jahren als Redakteurin für diverse Hochglanzmagazine und ist mittlerweile auch eine Frau in den besten Jahren.  Daher versteht sich ihr Buch "Endlich Lady! Älterwerden muss nicht beigesein" nicht nur als Stil-Ratgeber, sondern möchte Denkanstöße geben und Mut machen. Es geht um sehr viel Lebensweisheit und Lebensweisheiten, um Einblicke in die Altersbewältigung von Zeitgenossinnen und Zeitgenossen und von historischen Personen, und darum, dass jeder von uns dringend „einen warmherzigen Kritiker und einen hingerissenen Fan“ braucht.

Warum beige? Gibt es denn für Frauen ab einem gewissen Alter keine Alternativen zu unauffälligen Farben, Twinsets und einreihigen Perlenketten? Müssen sie sich, sobald sie die Lebensmitte erreichen, unsichtbar machen? Nein, sagt die Autorin, denn es kommt darauf an, im Laufe der Jahre eine Souveränität zu entwickeln, einen eigenen Stil, und der darf und muss sogar, wenn er zu der Person passt, auch bunt" sein. Wobei es hier nicht nur um das entsprechende Outfit, sondern auch, und das vor allem, um die Persönlichkeit und die Haltung zum Leben geht.

Der Schlüssel hierzu ist natürlich, wie könnte es auch anders sein, Selbstbewusstsein. Allerdings nicht im landläufigen Sinn,  sondern als Wissen um die eigenen Stärken und natürlich auch Schwächen, wobei erstere gekonnt in Szene gesetzt gehören. Nicht zu vergessen eine Portion Humor und die positive Lebenseinstellung.

Krüsmann arbeitet mit vielen Beispielen bekannter und unbekannter Persönlichkeiten, die ihre jeweiligen Thesen untermauern. Immer wieder führt sie passende Zitate an, die den Leser schmunzeln lassen. Sie schreibt sehr geistreich mit Witz und Ironie - immer passend zu dem jeweiligen Thema des entsprechenden Kapitels.

Eine anregende, Mut machende und höchst vergnügliche Lektüre - allen Leserinnen wärmstens empfohlen, nicht nur denen jenseits der magischen Fünfzig!


                                                                   Source: amazon


Montag, 16. Juni 2014

Unbequeme Wahrheiten in Bezug auf unsere Ernährung


Was den deutschen Titel - und Untertitel  des Buches „Dumm wie Brot –wie Weizen schleichend Ihr Gehirn zerstört“ angeht, bin ich nicht unbedingt glücklich. Er ist ziemlich reißerisch und irreführend. Das Buch selbst halte ich  für sehr lesenswert.
Die fatalen Auswirkungen einer dauerhaften kohlenhydrat- und kalorienreichen Ernährung - ohne jegliche Fastenperioden - auf die Gehirngesundheit sind insgesamt bestens belegt, insoweit weist der Dr. Perlmutter in die richtige Richtung.

Beim Lesen stellt man fest, dass er weniger den Weizen zum Ziel hat,  sondern Kohlenhydrate im Allgemeinen. Professor Perlmutter ist Neurologe und Ernährungswissenschaftler in einer Person. Er schreibt sehr unterhaltsam und anschaulich. Zudem belegt er durch viele neue Studien und Beispiele aus seiner Praxis, was noch bis vor kurzem für die meisten als Humbug galt: unsere übliche Ernährung mit Brot, Nudeln und anderen Getreiden ist die Hauptursache für die meisten Zivilisationskrankheiten. Und natürliche Fette sind gesund.  Also mehr gute Öle und auch Butter und weniger Getreide auf den Teller. Der Titel des Buches legt den Schwerpunkt auf Weizen und Gehirn, aber tatsächlich geht es um viel mehr: Alzheimer und Co. sind nur die Spitze des Eisbergs. Der Autor macht klar, dass die gleichen Mechanismen auch hinter Herzkreislauferkrankungen und Krebs wirken. Allerdings konzentriert er sich bei den meisten Erkrankungsbeispielen auf sein neurologisches Fachgebiet.

Aus meiner Sicht kommt der Inhalt dieses Buches schon fast einer medizinischen Revolution gleich. Natürlich gibt es Low-Carb- oder Paleo-Diäten schon länger. Aber erst in den letzten Jahren werden die Erkenntnisse zunehmend auch wissenschaftlich salonfähig. Wie Dr. Perlmutter in seinem Buch schreibt, wurde z.B. erst 2005 zweifelsfrei wissenschaftlich belegt, dass Gluten - das Kleber-Eiweiß aus Weizen, Roggen etc. - dem Gehirn direkt schadet und nicht nur indirekt über dadurch verursachte Ernährungsmängel bei Zöliakiepatienten.

Dr. Perlmutter räumt auch mit dem Vorurteil auf, dass Gluten nur für die wenigen Menschen schädlich ist, die an echter Zöliakie leiden. Er sagt: "Gluten schadet jedem Gehirn". Und die Folgen sind vielfältig: von ADHS, über Parkinson, bis MS und Alzheimer.

Er geht aber noch weiter und kreidet den hohen Kohlenhydratkonsum generell an. Nicht nur Gluten, sondern die ständige Blutzuckerbelastung durch viele Kohlenhydrate machen den Körper auf Dauer kaputt. Neueste Erkenntnisse ergaben z.B., dass Alzheimer nichts anderes ist, als ein Diabetes (Zuckerkrankheit) des Gehirns. Die Erkrankung wird deshalb schon heute von einigen Wissenschaftlern als Diabetes Typ 3 bezeichnet.

Das Buch von Dr. Perlmutter ist eine sehr schöne Mischung aus unterhaltsamem Schreibstil und fundierten wissenschaftlichen Belegen mit zugehörigen Quellen.




                                                            Quelle: amazon

Dienstag, 3. Juni 2014

Altern mit Haltung: Der Ballett-Tänzer John Lowe


Wenn man auf der Richter-Skala Lebensfreude messen könnte, dann würde John Lowe ganz sicherlich eine Bewertung am oberen Ende haben.  Der ehemalige Lehrer und Theaterregisseur, Vater von vier Kindern und Großvater von 11 Enkeln, nahm zum ersten Mal Ballett-Unterricht mit 80.  Zwischen den einzelnen Klassen hat er unermüdlich zuhause trainiert.  Und wie es aussieht hat das seinen Körper und seine Seele gestärkt, belebt und jung erhalten.


Eine geistige Haltung so voller Hoffnung und Lebensfreude erwartet man nicht von jemandem, der extrem viele Strapazen überlebt hat. Von 1945 bis 1948 war John Lowe in einem japanischen Kriegsgefängnis inhaftiert. Bittere Hungersnöte und harte in einem Kohlebergwerk prägten diese Jahre.


Nach dem Krieg ging er nach England zurück.  Er bekam ein Stipendium, um  Kunst in London zu studieren. 1951 war ein großartiges Jahr für John. Er erwarb sein Diplom und gewann das Herz einer Kommilitonin,  der Liebe seines Lebens.   Drei Töchter und ein Sohn folgten.  Und Dank seiner Töchter,  wurde die Liebe zum Tanz geboren wurde.
Lowe, der an der  Laterne Dance Company Ballett studiert, hatte seine erste Hauptrolle im Alter von 88 bei einer Aufführung in in der Kathedrale von Ely, Cambridgeshire, mit Tänzern, die locker seine Enkel oder Urenkel hätten sein können.


Die berühmte Tänzerin und Choreographin Martha Graham sagte einmal: " Alles, was wichtig ist, geschieht in einem Moment der Bewegung. Schenken Sie diesem Moment alle Bedeutung, Kraft und Lebensfreude. Lassen Sie ihn nicht einfach entgleiten - unbemerkt und ungenutzt. "
John Lowe läuft keine Gefahr, sein Leben und die Momente seines Lebens unbemerkt oder ungenutzt an sich vorüberziehen zu lassen. Er spricht gerne über die Kunst des Überlebens und über seine Freude am Tanz.  Er lebt sein Leben aufs Vollste. John genießt seine Ballettstunden, Kunst im allgemeinen und sein Zuhause in Ely, einer alten Bischofsstadt in der Nähe von Cambridge in England.


                                               Quelle: seniorplanet.org

Freitag, 16. Mai 2014

10 Dinge, die unser Gedächtnis verbessern


In unserem täglichen Leben müssen wir uns sowohl in unserem Privatleben als auch in unserem Job an eine Vielzahl von Dingen erinnern. Vergessen wir etwas, vor allem etwas Wichtiges, kann das zu Ärger und Unannehmlichkeiten führen für uns selbst und unsere Mitmenschen. Daher ist es wichtig, unser Gehirn so fit wie möglich zu halten. Natürlich wird man in reifen Jahren etwas vergesslicher. Aber es gibt Übungen und Vorkehrungen, die unsere Gedächtnisleistung verbessern,  so dass wir uns an Dinge und Ereignisse sehr lange und sehr detailliert erinnern werden. 

Nachfolgend einige Informationen und Übungen,  die helfen, unsere Gedächtnisleistung zu erhöhen:

1 . Ganz wichtig ist es, täglich auf eine gesunde Ernährung zu achten. Ideal ist viel Gemüse, Obst und etwas Eiweiß. Und man sollte möglichst glutenhaltige Nahrungsmittel vermeiden. Warum das so ist, erläutert sehr anschaulich das Buch „Dumm wie Brot“ von Dr. David Pearlmutter. Gesunde Ernährung ist einfach ausschlaggeben, um sich selbst und sein Gehirn fit zu halten. 

2 . Unser Gehirn braucht Ruhe! Wichtig ist daher ausreichend Schlaf. Damit der Schlaf auch erholsam ist, muss das Schlafzimmer eine Oase der Ruhe und des Friedens sein.  8-10 Stunden sollten reichen, damit unser Geist wieder fit ist. Ein erholter Geist sorgt dafür, dass man sich an wesentlich mehr erinnern kann. Unsere Gedächtnisleistung wird im Schlaf aktiviert.

3. Auch Sport ist wichtig für die Gehirnfunktion. Beim Sport wird der Blutkreislauf in allen Bereichen unseres Körpers angeregt - auch in unserem Gehirn. Ein Gehirn, das ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt wird, bleibt gesund und funktioniert besser.

4. Und auch kontinuierliches Lernen verbessert die Leistung des Gehirns und somit das Gedächtnis. Daher ist es wichtig, immer wieder etwas Neues zu lernen, sich das Gelernte einzuprägen und immer wiedermal für sich abzurufen.  Im Alltagsleben kann man das mit dem Erinnern von Namen, Telefonnummern und Zitaten üben. Sinn macht es, klein zu starten. Auch das permanente Lernen von neuen Computer-Programmen stärkt die Gehirnfunktionen. 

5. Meditieren und die Seele baumeln lassen – auch das entspannt den Geist und macht ihn frei und schafft Raum für ein gutes Gedächtnis. 
6. Soziale Kontakte sind etwas ganz Wesentliches. Neue Leute kennenlernen, sich an ihre Namen, ihre Hobbies und Interessen zu erinnern, wenn man sie das nächste mal trifft, trägt ganz entscheidend zu einer Verbesserung der Gehirnfunktion bei. Und befriedigende menschliche Kontakt tun ganz einfach gut – der Seele und dem Gedächtnis.

7.
Reisen sind etwas ganz Wichtiges. Das Entdecken fremder Länder und neuer Orte erweitert den Horizont. Man erlebt und lernt hautnah, was bei weitem tiefgreifender wirkt als das Lesen spannender Reiseberichte oder das Studieren von Reiseprospekten.  Eigene neue Erlebnisse und Erfahrungen sind ein sehr guter Motor, die Gehirnleistung anzuregen und somit auch das Gedächtnis zu verbessern.

8. Spiele regen ebenfalls die Gehirnfunktionen an – ganz speziell wenn es darum geht,  sich besondere Strategien und Taktiken zu merken, um beim nächsten Spiel zu gewinnen. 

9. Lesen ist weitere sinnvolle Aktivität,  um unsere Gehirnleistung und somit unser Gedächtnis zu verbessern. Wenn wir beispielsweise etwas mehr als einmal lesen, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass wir extrem viel behalten und uns lange und sehr detailliert daran erinnern.

10. Und zu guter Letzt ist es für unsere Gehirnleistung entscheidend, unseren täglichen Stress möglichst im Zaum zu halten. In unserer hektischen Zeit prasseln so viele Dinge auf uns herab und wir haben Mühe, uns an alles zu erinnern, vor allem Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Daher ist es entscheidend Ruhe zu bewahren.  Denn nur mit Ruhe und Ausgeglichenheit funktioniert unser Gehirn und unser Gedächtnis so wie es sein sollte. 





                                            Quelle: welt.de, Foto:pa

Donnerstag, 15. Mai 2014

Senioren als Models




Das Buch von Christa Höhs „Wenn ich alt bin, werde ich Model“ ist etwas Besonderes. Nach den vielen Ratgeber-Büchern, mit denen der Markt überschwemmt wird, endlich mal ein Buch ohne den meist unvermeidbaren, moralinsaueren erhobenen Zeigefinger!
  
Mit viel Humor, Selbstironie und positiver Sichtweise, ohne, die manchmal bittere Wahrheit zu vernachlässigen, zeigt uns Frau Höhs, dass das Älterwerden keine Strafe, sondern ein großes Glück sein kann. Die Quintessenz ihrer Aussage "Alles ist möglich" hielt erfrischenden Einzug in mein Leben. Und sicherlich nicht nur in das Meine.

'Die reifen Jahre als attraktive Lebensphase' damit gewann Christa Höhs mit ihrer Agentur Seniormodels den 'Deutschen Alterspreis 2013'. Hierzu gibt es ein ganz wunderschönes Video vom BR, das man sich unbedingt ansehen sollte. Viel Spaß dabei! http://bit.ly/1jx5xnH



                                   Quelle: BR (Bayerisches Fernsehen)

Montag, 5. Mai 2014

Drei starke Helfer in reifen Jahren - Vitamin D3, Vitamin K2, Magnesium

Frauen brauchen Kalzium nach den Wechseljahren, um sich vor Osteoporose zu schützen. Neue Forschungen zeigen jedoch, dass wir bereits genug  Kalzium aus unserer Nahrung bekommen. Professor Robert Heaney MD, Creighton University, ein Experte für Vitamin D und Kalzium, sagt: "Der Körper braucht sowohl Kalzium und Eiweiß für die Gesundheit der Knochen, so dass die ideale Quelle für Kalzium Milchprodukte sind und man somit keine Kalzium-Präparate einnehmen müsste."

Das Kernproblem ist nicht unbedingt Kalzium-Mangel. Meist fehlen Stoffe,  die helfen, Kalzium zu absorbieren und das sind  Vitamin D3, Vitamine K2, und Magnesium. Diese neuen  Erkenntnisse mindern nicht die Bedeutung von Kalzium. Es bedeutet nur, dass eine kalziumreiche Ernährung absolut ausreichend sein sollte.



Es gibt 3 Helfer, die unsere Knochen stärken und unsere Herzen zu schützen. Sie spielen perfekt und gut abgestimmt zusammen. Falls man ein Kalziumpräparat nimmt, ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Kalzium, Vitamin K2, Vitamin D und Magnesium sicherzustellen.

Sehr viele Frauen und auch Männer weisen in reiferen Jahren genau an diesen drei Nährstoffen große Mängel auf.  Das ist besonders problematisch, wenn lediglich Kalziumpräparate eingenommen werden.  Ein großer Vorteil ist  auch, dass sowohl Vitamin D3, Vitamin K2 und Magnesium  generell sehr dienlich für die Gesundheit sind.


Vitamin D3


Vitamin D ist für die Absorption von Kalzium und für die Verarbeitung von Kalzium in die Knochen entscheidend. Das Journal  Clinical „Endocrinology and Metabolism“ bestätigt, dass über die Hälfte der Frauen mit Osteoporose einen Vitamin-D-Mangel aufweisen.


Dr. Roberta Lee, MD, vom Beth Israel Medical Center hält es für ratsam über einen einfachen Bluttest einen Vitamin-D Mangel nachzuweisen.  Wird dieser festgestellt, meint Dr. Lee: "Es ist äußerst schwierig ausreichend Vitamin-D –haltige Lebensmittel zu essen, um aus dem akuten Mangelzustand herauszukommen. Das geht  nur mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln".

Vitamin D3 unterstützt auch  das Immunsystem und kann vor einigen Krebsarten schützen.



Vitamin K2


Vitamine D3 und K2 arbeiten gemeinsam für unsere Knochen und unser Herz. Vitamin D hilft K2 abhängige  Proteine zu entwickeln​​,   die Kalzium in Bewegung setzen und K2 aktiviert besagte Proteine​​. "Die Hauptrolle von Vitamin K2 ist es,  Kalzium in die richtigen Bereiche in unseren Körper zu bringen – sprich zu unseren Knochen und Zähnen. Es hilft auch Kalzium zu entfernen, in den Bereichen, wo es nicht sein sollte, wie in den Arterien und im Weichgewebe ",  so Dr. Kate, Autor des Buches  Vitamin K2 and the Calcium Paradox: How a Little-Known Vitamin Could Save Your Life(Vitamin K2 und Kalzium: Wie ein wenig bekanntes Vitamin unser Leben retten kann)

Außer Kalzium dort hinzubringen, wo es sein soll,  ist Vitamin K2 wichtig für die Prävention von Herzerkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Hirnerkrankungen.


Magnesium


Wie bei den Vitaminen D3 und K2 haben viele Menschen einen Mangel an Magnesium.  Das kann sehr problematisch sein, wenn man  Kalziumpräparate nimmt. Dr. Carolyn Dean erklärt, in ihrem Buch  „The Magnesium Miracle“, dass Kalzium und Magnesium im Gleichgewicht sein müssen,  um Muskeln in einem neutralen Zustand zu halten. "Das Herz ist ein großer Muskel. Magnesium entspannt die Muskeln und Kalzium strafft Muskeln. Bei zu viel Kalzium und nicht genügend Magnesium, strafft Kalzium die Muskeln und zwar auch die der Herzmuskulatur.  Dieses Straffen kann zu Angina Pectoris und Herzinfarkt führen, wenn sich der Herzmuskel zu sehr verkrampft.  Und wenn sich Muskeln zu fest um die Arterien ziehen,  kann es zu Bluthochdruck kommen. "

Magnesium ist auch gut für das Gehirn,  weil  es das Serotonin balanciert. Es unterstützt die Nebennieren, entspannt die Muskeln, beruhigt,  verhilft zu einem guten Schlaf und hält uns während des Tages fit und leistungsfähig.

Ich persönlich wurde auf das Zusammenspiel der Vitamine D3, K2 und Magnesium von meinem langjährigen Heilpraktiker,  Franz Schmidbauer aus München, aufmerksam gemacht. Ein Bluttest ergab einen akuten Mangel an Vitamin D3 und Magnesium. Seit ich diese Stoffe supplementiere geht es mir wesentlich besser. Spannend ist übrigens auch das Buch "Superhormon Vitamin D" von Professor Dr. Jörg Spitz


                                                Quelle: Amazon




Samstag, 19. April 2014

Jeff Bridges – Je reifer desto besser!


Auch bei Männermodels zeichnet sich ein neuer Trend ab.  So fiel die Wahl für die Herrenkollektion 2013/2014 des deutschen Labels Marc O’Polo auf den kernigen, 64-jährigen Hollywood-Star Jeff Bridges.  Überzeugend an Jeff Bridges ist, dass er persönlich kein Problem mit dem Altern hat – ganz im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen.

“Wenn du älter wirst, setzt eine Art umgekehrte Eitelkeit ein, bei der du einfach dein Alter wirken lässt und dich nicht darum kümmerst”, erzählte Bridges unlängst in einem Interview. Und genauso kommt er auf den Anzeigen und Plakaten von Marc O’Polo rüber. 

"Follow your Nature" lautet das Motto von und genau dafür steht Bridges. Seine etwas bärbeißige und Haudegen-haftige Art erinnern auf den Aufnahmen von Starfotograf Mario Sorrenti stark an Bridges` Rolle im Western "True Grit".

Privat ist Bridges überzeugter Buddhist, er engagiert sich für Kinder in Not und ist bis heute als entspannter "Dude" ("The Big Lebowski") bekannt.

Seine Filmkarriere ist in den letzten Jahren auch nochmals kräftig angezogen. Legendär war er in dem oskarprämierten Film „Crazy Heart“ als alternder Country-Music Sänger.  


                                               Foto: Marc O'Polo


Samstag, 12. April 2014

Eveline Hall - 68 Jahre und eines der gefragtesten deutschen Models


Ich habe Eveline Hall erstmals auf SWR im Nachtcafe bei Wieland Backes gesehen und war auf Anhieb von ihr angetan und  begeistert.  Frau Hall kommt sehr menschlich und authentisch rüber. Mir hat sie immer schon gefallen. Nach der Talk-Show bewundere Eveline Hall jetzt noch mehr als vorher. Hut ab vor so viel Ehrlichkeit und Humor..

Eine Frau muss dem Alter die schönen Seiten abgewinnen und positive Träume und Gedanken haben.  Eveline Hall ist eine Frau die das umsetzt. Ein starker Charakter und eiserne Disziplin haben sie gestärkt durchs Leben gehen lassen und ihr vor 3 Jahren zu einer Modelkarriere der  "alterslosen Frau" verholfen. Ein wunderschönes zartes Gesicht, ein ebenso zarter Körper stimmen im Einklang zu Haarfarbe und Teint und strahlen die Schönheit einer reifen Frau aus. Eveline Hall ist eine lebensbejahende Frau ohne Alter.

Sie war Primaballerina in Hamburg an der Staatsoper, Schauspielerin am Hamburger Thalia-Theater und Show-Tänzerin in Las Vegas.

Ein Lebensmotto von ihr "loslassen, was nicht mehr passt" ist auch ein Loslassen der vergangenen Jugend. Zu schön, nicht dem aberwitzigen Jugendwahn älterer Frauen verfallen zu sein!

Eveline Hall, die selbst mit ihrer 92jährigen Mutter immer noch ein Trainingsprogramm unternimmt, ist eine Frau die zu sich steht und weiß was sie will.

Eveline Hall wurde 1945 in Berlin geboren, aufgewachsen ist sie in Hamburg. Sie hat künstlerische Gene im Blut,  ihre Mutter war Tänzerin, ihr Vater war der Schauspieler Kurt Klopsch. Heute arbeitet sie als Model mit den gefragtesten Fotografen zusammen und läuft auf Modeschauen für namhafte Designer wie u.a. Michael Michalsky.  




                                                 Bildquelle: WENN